Nachbericht - DM Wakeskate Rossau PDF 
Geschrieben von: Georg   
Samstag, 14. Juli 2018 um 06:38 Uhr

Wieder einmal hat der Veranstalter, die Wasserski-Wakeboardanlage in Rossau, alles gegeben und eine top Meisterschaft auf die Beine gestellt. Die Deutsche Meisterschaft Wakeskate war ein voller Erfolg und es passte alles. Wetter sonnig, wenig Wind, mehr Teilnehmer und Zuschauer als im letzten Jahr, Rahmenprogramm und Essensversorgung - alles war bestens.

 

In diesem Jahr gab es eine offene Meisterschaft, in der auch internationale Fahrer mitmachen konnten. Hier wurden die Wettkämpfe von Teilnehmern aus Österreich und Tschechien bereichert, und es gab eine deutsche und eine internationale Bewertung. Rider wie beispielsweise Matej Stepanek, Max Wardian und Jana Cibochova waren dabei und vergrößerten so das Teilnehmerfeld.

 

Sehr erfreulich, in diesem Jahr waren einige Rider für die Altersklasse Junior Men am Start und noch schöner, es war einiges an Talent zu sehen. Verschiedene Shuvits z.B.. Der jüngste Teilnehmer Max Alfons Keller konnte sich, nach einem 3. Platz im Vorlauf, hinter dem Deutschen Meister Jan Erik Müller einen tollen 2. Platz im Finale sichern. Paul Bergemann konnte sich im Finale noch auf Platz 3 schieben, nachdem er im Vorlauf den 4. Platz innehatte.

 

 

Bei den Ladies gab es leider keine Junior Gruppe, da es an Fahrerinnnen aus den Open fehlte. Nach einem soliden Vorlauf konnte Hannah Hoven sowohl auf Obstacles und auch im Flat überzeugen. Sie setzte sich mit einigen Punkten Vorsprung vor die Vizemeisterin aus dem letzten Jahr. Marleen Olesch. Marleen wollte sich dieses Jahr den Titel schnappen und konnte ihre Finalläufe sehr gut durchfahren (inkl. Shuvit). Hannah war im 1. Finallauf gleich am Start gestürzt und war für den 2.Lauf mächtig unter Druck. Sie sammelte ihre Punkte mit sehr guten Obstacle Hits, einem Body Varial und konnte sich mit nur 0,67 Punkten Vorsprung im 2. Finallauf vor Marleen durchsetzen. Die jüngste Teilnehmerin Sophie Pöhlmann sicherte sich einen tollen Platz 3.

 

 

Die Master Men sind im wahrsten Sinne Master, denn hier gab es Wakeskate vom Feinsten. Es lief das inoffizielle Battle, ob die Masters oder die Open Men die cooleren Läufe hinbekommen haben...und ich muss sagen, die "Alten" standen den "Jungen" in den Finales in nichts nach. Shuvits, Bigspins auf Obstacles und im Flat gab es zu sehen, und auch der ein oder andere Kickflip wurde ausgepackt. Justus Breitmeier konnte sich knapp, aber verdient gegen Sandro Reinhardt durchsetzen und im Finale die Reihenfolge aus der Quali zu seinen Gunsten drehen. Marcus Szembo blieb konstant auf dem 3. Platz und sicherte sich somit das Treppchen.

 

 

Die Master Ladies kamen auch dieses Jahr wieder zustande, so dass es zwei Frauengruppen gab. Aus deutscher Sicht konnte ich sowohl die Vorläufe als auch die Finalläufe sicher und mit Abstand durchfahren, so dass Frauke Biederbeck ihren Vorjahreserfolg wiederholen und den Titel verteidigen konnte. Nichts ist toller als ein Glory Run, in dem man am Steg ansagt welchen neuen Trick man ausprobiert und den Lauf dann komplett durchfährt...(großer Kicker FS 180). Leslie Harrington holte sich den 2. Platz, und die Vorjahreszweite Katrin Pütz schnappte sich Platz 3.

 

 

Die Veteran Men dominierte wieder einmal Arnim Lange, der seinen 4. DM-Sieg einfahren konnte, durch seine hohe Kompetenz auf den Obstacles. Sein Verfolger in der Quali, Torsten Schneider, stürzte leider in beiden Finalläufen, konnte sich aber noch den 3. Platz hinter Marcus Blanik holen. Unser ältester Teilnehmer Steffen Fey (55 Jahre) stand im Finale sogar einen Shuvit:-).

 

 

Bei den Open Men war es wie gewohnt besonders spannend. Der absolute Run des Tages geht an Dennis Hildebrandt (Kickflip, varial Flip, Bigspin, bigger Spin sowie Obstacle Hits wie z.B. BS Lipslide), den er in der Qualifikation hingestellt hatte. Leider konnte er seinen Run im Finale zweimal nicht stehen, so dass Ariano Blanik mit einem soliden und sicheren Run verdient den Meistertitel holte. Daniel Erdle packte im Finale noch einmal alles aus und konnte sich nach einem 4. Platz in der Quali auf den 2. Platz verbessern. Dennis rettete noch knapp vor Lukas Stachon den 3. Platz.

 

 

Insgesamt war der Tag wie gesagt mega gelungen und es herrschte eine entspannte Atmosphäre. In der Mittagspause bereicherten Kevin Lindner sowie Steve Martin durch die Vorführung ihrer Disziplin Wakeboard Seated, und einige Fahrer aus dem Team Rossaus zeigten die verschiedenen Möglichkeiten auf dem Wasser, vom Kneeboard bis zum Monoski.

 

Wie auch beim letzten Mal haben regionale Sponsoren, allen voran Tattoo 'n' Motion mit einem Versorgunsstand und vor allem durch die individuell gefertigten Sieger"pokale" (Kleine Wakeskates auf Holzscheibe), kräftig unterstützt. Es wurden fleißig Würste für die Rider gegrillt, Getränke ausgegeben, Fotos gemacht, aufgepasst (Rettungsschwimmer/ Rotes Kreuz), Musik gemacht, die Obstacles nass gemacht usw.. Ein besonderer Dank gilt den Judges, die einen langen heißen Tag zu dritt durchgezogen haben sowie dem Hauptmoderator Sandro Reinhardt, der wie auch beim letzten Mal Wakeskaten egal auf welcher Leistungsstufe absolut verständlich und begeisternd den interessierten Zuhörern näher gebracht hat, und auch sein Co-Moderator Dennis alias Bobby Hildebrandt stand dem kaum nach. Und natürlich sollte man auch alle anderen Helfer, das Team der Anlage Rossau und die Helfer unter den "Homies", die Hebler, die Dockmarshalls usw. nicht unerwähnt lassen. Nicht zuletzt hat es auch den Gästen und Zuschauern meinem Eindruck nach in Rossau super gefallen.


Text: GF / Frauke Biederbeck
Bilder: Philipp Ernstberger Photography
 
 
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