Daniel Grant holt das Triple bei Red Bull Wake Of Steel 2016 PDF 
Geschrieben von: Benjamin Wiedenhofer   
Montag, 23. Mai 2016 um 19:00 Uhr

Nachdem die Red Bull Wake of Steel Night Session die Linzer Nacht farbenfroh erleuchtet hatte und die Rider ein Trickfeuerwerk der Extraklasse abgefeuert hatten, ging es am Samstag noch einmal um alles. 18 der besten Wakeboarder begaben sich im Rahmen der Bubble Days in den Kampf mit dem Stahlmonster und zeigten, dass die Progression im Wakeboarden nicht aufzuhalten ist. Daniel Grant aus Thailand bewies ein weiteres Mal eindrucksvoll, dass er sich in den österreichischen Gewässern mehr als wohl fühlt und schnappt sich mit einem beeindruckenden Run seinen dritten Titel!

Bestes Wetter sorgte dafür, dass auch 2016 tausende Zuschauer Red Bull Wake Of Steel nicht verpassen wollten

 

Red Bull Wake of Steel 2016 – harte Kämpfe um den Finaleinzug

Strahlender Sonnenschein, 17.000 euphorische Fans und ein Obstacle, das in der internationalen Wakeboardszene einzigartig ist, hielten den Linzer Hafen zwei Tage lang in Atem. Die Rider, die aus allen Ecken der Welt nach Linz gekommen waren, genossen den Sonnenschein und begaben sich in den Kampf mit der Schwerkraft. In Abwesenheit von Union Rider of the Year Dominik Hernler, der verletzungsbedingt nicht am Start war, stiegen die Jungs Run für Run mehr aufs Gas und holten das Letzte aus sich heraus. Riding auf Top-Niveau!

Dominik Gührs ballert sich über den Kicker aus dem Schiff in ungeahnte Höhen

Die Judges, rund um Wakeboarding-Legende Parks Bonifay, schauten den Jungs beim diesjährigen Red Bull Wake of Steel 2016 wieder ganz genau auf die Boards. Leider schaffte Lokalmatador Timo Kapl, der trotz Verletzung seine 900er konstant in die Landung stellte, es nicht seine Nerven zu behalten und qualifizierte sich nicht für die Top 10. Dann ging es dann im gnadenlosen Kopf-an-Kopf-Modus weiter und die Spannung war auch im ausgelassen feiernden Publikum deutlich zu spüren.

Localmatador Timo Karl begeistert die Maßen

Das Superfinale – ein Schlagabtausch der Extraklasse

Ben Leclair, Szebasztian Szolath, James Windsor, Julian Cohen und der amtierende Red Bull Wake of Steel Doppel-Champ Daniel Grant waren die letzten fünf und schraubten das Niveau noch einmal ein gutes Stück nach oben. Der momentan wohl weltbeste Wakeboarder, Daniel Grant, erwischte keinen guten Start, dafür war es der Amerikaner Julian Cohen, der die blaue Donau rockte und dem stählernen Koloss zeigte, wer der Herr im Hafen ist. Auch Ben Leclair aus Kanada stand ordentlich am Gas, setzte sich mit einem fetten Run an die Spitze und es schien lange Zeit so, als würden sich die restlichen Fahrer an seinem Score die Zähne ausbeißen.

Doch dann kam, wie kann es anders sein, „Mr. Cool“ Daniel Grant! Mit Nerven aus Drahtseilen ging er in seinen vierten und letzten Lauf und stellte klar, dass er mit seinen zarten 18 Jahren einfach das Maß aller Dinge ist. Die Judges waren von seinem perfekten Moby Dick 540 und seinem harten technischen Rail-Lines beeindruckt und belohnten diesen finalen Run mit 91 Punkten und der Führung. Aus der Traum für den Rest des Feldes und der unglaubliche dritte Red Bull Wake of Steel Sieg für „DG“.

Bereits zum dritten Mal war Daniel Grant in Linz erfolgreich

Resultat:

  1. Daniel Grant (THA) 91,00 Punkte
  2. Ben Leclair (CAN) 87.00 Punkte
  3. James Windsor (AUS) 76,30 Punkte
  4. Julian Cohen (USA) 64,00 Punkte
  5. Szebsztian Szolath (HUN) 60,70 Punkte
„Der Sieg fühlt sich surreal an, mir fehlen fast ein wenig die Worte. Red Bull Wake of Steel ist im Vergleich mit allen anderen Obstacle-Events mit Sicherheit das außergewöhnlichste und die größte Herausforderung, aber Österreich liegt mir einfach.“ - Daniel Grant

Daniel Grant lässt sich bei der Siegerehrung feiern

Wieder einmal hat das riesige versunkene Schiff, das von Shape Obstacles in vielen Arbeitsstunden zum Feature umgebaut wurde, die Rider gefordert und Zuschauer beeindruckt. Ein perfektes Wochenende bei den Bubble Days und wieder mal ein Grund, dass die komplette Wakeboard-Welt nach Österreich geblickt hat. Hoffen wir, dass es auch 2017 eine Neuauflage gibt!

Mehr zum Event unter: redbull.com

 


Text: Veranstalter
Bilder: Sebastian Marko & Philipp Greindl | Red Bull Content Pool
 
 
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